Frühlingsausfahrt vom 29. Mai - 31. Mai 2026

An Liebe Edelweisslerinnen und Edelweissler

 

Wie schnell doch drei Tage vergehen, wenn’s schön und gut war …. Genau wie schon im letzten Jahr trafen sich die angemeldeten Teilnehmer:innen gegen acht Uhr am Freitagmorgen auf dem Parkplatz resp. im Garten des Kreuz Allmendingen. Ein strahlend schöner Tag erwartete uns und auch für die kommenden beiden Tage sah’s gut aus. Einzig für den Sonntag prophezeiten die Wettervorhersagen einzelne Gewittern für den Nachmittag. Bei einem ersten Kaffee und Gipfeli wurden die Teilnehmenden vom Präsidenten offiziell begrüsst, über den weiteren Verlauf und ganz wichtig, über die Verhaltensregeln beim Fahren in der Gruppe orientiert. Um 08:45 Uhr fuhr die Gruppe los. Der Ehrenpräsident konnte aufgrund einer privaten Verpflichtung nicht teilnehmen, liess es sich aber nicht nehmen, die Gruppe in der Steghalte an sich vorbeiziehen zu lassen. Die Route führte über Thierachern, Blumenstein, Rüti bei Riggisberg, Rüschegg Gambach, Guggisberg, Brünisried, Giffers, Treyvaux und über den Staudamm oben am Lac de Gruyère nach Rossens, wo wir im Restaurant du Barrage zum Znünihalt mit Sandwiches und Gipfeli erwartet wurden. Unmittelbar nach der Überquerung des Staudamms, eben der Barrage, stand plötzlich alles still. Weiter oben war ein Harleyfahrer zu schnell in eine Kurve gefahren und in der Folge frontal mit einem PKW zusammengestossen. Anscheinend ist nur Blechschaden entstanden und niemandem etwas Schlimmeres zugestossen. Aber allen wurde wieder einmal bewusst, wie schnell etwas passieren kann. Im Restaurant wurden wir sehr freundlich empfangen und bedient. Das Znüni wurde schon fast traditionell vom Club übernommen. Speziell war, dass wir im Vorfeld die gewünschte Anzahl Sandwiches und Gipfeli vorbestellen und anschliessend auch bezahlen mussten. Die Reste hatten zum Glück in einer kleinen Tüte Platz und Frédéric liess die Gipfeli in seinem Auto aushärten. Danke allen, die schon bei diesem Halt kräftig mitgeholfen haben, dass nicht viel übrigblieb. Im Anschluss ging die Fahrt bei traumhaften Bedingungen weiter über Vuisternens nach Moudon. Hier musste der Roadcaptain das einzige Mal mit der Gruppe auf einem Armeeparkplatz einen U-Turn machen, da er eine Abzweigung verpasst hatte. Nachher ging’s weiter über Fey, Vuarrens, Penthéréaz nach Bavois ins Restaurant Le Peupliers. Hierbei handelt es sich um das Clubrestaurant des FC Bavois. An einem schönen, langen Tisch mit einer kühlen Brise um die Nase bekamen wir den Salat in grossen Schüsseln und hervorragend schmeckende Pizzen serviert. Auch wenn nicht gleich an der Strasse gelegen, so ist dieses Restaurant sicher immer für einen Halt zu empfehlen, was übrigens auch für das Restaurant du Barrage gilt. Nachher ging’s die letzten rund 50 Kilometer mit schönsten Kurvenkombinationen hinauf an den Lac de Joux, den wir vor der Ankunft im Hotel de la Truite in Le Pont noch umrundeten. Im Hotel angekommen, wurden die Zimmerschlüssel von Pia und dem Präsi verteilt und im Anschluss die Terrasse in Beschlag genommen. Der wohlverdiente Apéro wurde in vollen Zügen genossen und diverse Runden und Flaschen gespendet. Danke allen Spender:innen dafür. René Berchten fand noch einen Restposten an kleinen Appenzellerfläschchen und auch diese haben nicht überlebt. Nachdem sich schlussendlich alle geduscht und umgezogen hatten, traf man sich zum Abendessen. Und dieses war, bei einem Halbpensionspreis von CHF 35 je Person, wirklich sehr gut, und zwar von der Vorspeise bis zum Dessert. Und es ist halt nicht mehr wie in früheren Zeiten resp. jungen Jahren, der Schönheits- und Erholungsschlaf wird gebraucht und deshalb war um Mitternacht das letzte Licht gelöscht.

 

Am nächsten Morgen war der Start für die samstägliche Rundfahrt auf 10.00 Uhr angesetzt. Pünktlich waren alle nach dem guten Frühstück startklar und es konnte losgehen. Über schöne und verkehrsarme Strassen führte die Route durch kleine Dörfer, vorbei an Feldern mit blühendem Mohn zuerst ostwärts und dann Richtung Süden, wo unweit des Dorfes Bassin ein Tankstop eingelegt wurde. Hier verlor der Roadcaptain mit dem Handy dann den Kontakt zum Netzbetreiber und so musste Ralph Zimmermann kurzzeitig die Führung für ein paar Kilometer übernehmen. Danke für die Bereitschaft und den tadellosen Einsatz. Nachdem dieses Problem behoben war, ging’s weiter über Genolier, Trélex nach Crassier, wo die Grenze zu Frankreich überfahren wurde. Kurz darauf kam die Truppe am Lac de Divonne an, wo am Ufer des Sees der Mittagshalt eingeplant war. Irene, Pia und Hugo waren vorher abgebogen, um im Dorf beim Bäcker die bestellten Quiches und Sandwiches abzuholen. Im Anschluss wurden auch noch Madeleines und Mineralwasser im SuperU eingekauft. Auch hier muss wieder die Qualität der Produkte gerühmt werden. Man hatte nicht den Eindruck, dass jemand hungrig weiterfahren musste. Auch in diesem Jahr hat unser Mitglied Chrigu Gertsch wiederum den Mittagslunch übernommen. Wir sagen Dankeschön für diese grosszügige und schöne Spende! Um 13.00 Uhr ging’s weiter über Cessy und Gex und dann den Berg hoch. Nach ca. einer Viertelstunde Fahrt wurde bei der Refuge de Florimont ein Halt gemacht. Dort hat man eine schöne Aussicht auf den Genfersee und die Alpen und sogar der Jet d’Eau von Genf ist zu sehen. Hier wurde das obligate Gruppenfoto gemacht. Dann ging die Fahrt über schöne und kurvenreiche Strassen weiter über den Col de la Faucille nach Mijoux, Lajoux, Haut-Crêts und les Moulins. In Morbiers wurde ein Halt gemacht und in der Bar Le Joker noch etwas getrunken. Einen unglaublichen Schreckmoment hatten wir kurz vorher, kam doch ein Auto mit einem sehr jungen Lenker mit viel zu hohem Tempo um eine Kurve, wurde seitlich um sicher 50 cm versetzt und schaffte gerade noch die Weiterfahrt ohne Abflug. Nicht auszudenken, was für Folgen es gehabt hätte, wäre dieses Fahrzeug in unsere Gruppe gekracht. Unsere Route führte weiter durch typische Juralandschaft bis nach Mouthe und von dort rechts hoch, wo auf der «Passhöhe» wieder die Grenze zur Schweiz überquert wurde. Das letzte Stück ging über Les Charbonnières zurück nach Le Pont ins Hotel. Da wir wieder, wie schon am Vortag um 16.00 Uhr im Hotel waren, konnte der Apéro ausgiebig genossen werden. Eine schöne Geste war, dass der eine Kellner gesehen hatte, dass wir am Vortag die kleinen Appenzeller getrunken haben und er spontan ein «richtige» Flasche Appenzeller spediert hat. Auch hier sagen wir «mir säge Dankeschön….». Kulinarisch wurden wir auch an diesem Abend aufs Beste verwöhnt. Wohlgenährt sanken die müden Edelweissler:innen spätestens um Mitternacht in die Betten. Wir sind zwischenzeitlich angenehme Gäste für die Hotels geworden, bringen wir doch nur noch Umsatz und machen fast keinen Lärm mehr.

 

Aufgrund der Wettervorhersagen rechneten wir am Sonntag mit der Möglichkeit von Gewittern, die vor allem für den Nachmittag angesagt waren. Geplant war deshalb, die Abfahrtszeit, um eine halbe Stunde auf 9.30 Uhr vorzuverlegen. Dies scheiterte aufgrund der Verzögerung beim Auschecken und Bezahlen der Rechnungen kläglich. So gut das Essen, das Ambiente und die Bedienung war, so schlecht war die Organisation bei der Abrechnung. Ein solches Bordelle habe ich noch in keinem anderen Hotel gesehen. Erstaunlicherweise konnten trotzdem um 9.45 Uhr die Motoren gestartet werden. Zuerst ging’s dem Lac de Joux entlang nach Le Brassus und dann über den Col de Marchairuz, mit 1'445 m der höchste Punkt, nach Ballens, Grancy, Daillens und Vuarrens nach Fey, wo wir im Café Central einen Halt einlegten. Beatrice und Frédéric klinkten sich dort aus. Beatrice wollte sich auf die Suche nach ihrem am Freitag in der Nähe verloren gegangenen Nummernschild machen. Leider führte diese Suche nicht zum gewünschten Erfolg. Für die Anderen führte die Route weiter an Moudon, Lucens und Avenches vorbei nach Murten, wo wir uns an der BP-Tankstelle von Irene sowie Beat und Silly verabschiedeten. Diese wählten die Autobahn für die weitere Heimfahrt. Auch Willy und Edith Gelchsheimer klinkten sich dort aus, da sie noch ins Baselbiet weiterfuhren. Wie wir nachher erfuhren, hatten die Zwei eine stürmische Fahrt und kamen vollkommen durchnässt am Zielort an. Die Restgruppe fuhr über Gurmels, Düdingen und Schwarzenburg zurück nach Thun und setzte sich zu einem letzten gemeinsamen, selbstverständlich alkoholfreien Glas, ins Tacho Steffisburg.

 

Drei wundervolle, gemütliche Tage mit einer super Stimmung fanden so ihren Abschluss. Die diesjährige Ausfahrt ging wiederum dank dem disziplinierten Verhalten aller Teilnehmenden ohne Unfall oder andere Zwischenfälle zu Ende. Ich danke Allen, die im Vorfeld bei der Planung und Organisation und während der Tour mitgeholfen haben. Ganz ein besonderer Dank geht hier auch an die Sperrer, die mit ihrer Arbeit das reibungsvolle Vorwärtskommen der Gruppe ermöglichen. Ich danke im Weiteren allen Teilnehmenden für ihr tolles Verhalten während den Ausfahrten und die schöne und friedliche Stimmung, wenn man zusammensass. Da vorgängig nicht alle namentlich erwähnt, ein besonderer Dank allen Spenderinnen und Spendern von Getränkerunden, Wein etc.

 

MERCI VIU MAU, ÄS ISCH WIEDER EMAU ÄRDESCHÖN GSI!

 

Im Namen des Vorstandes

Hansruedi Burkhard, Präsident

 

Föteli Pia Schmid

Föteli Sili Steffen

Föteli Willi Gelchsheimer

Föteli Ralph Zimmermann


Fahrsicherheitstraining, 25. April 2026

An obigem Datum hat der Verein Edelweiss Riders & Friends wiederum sein traditionelles Fahrsicherheitstraining auf dem Armeegelände in Thun absolviert. Auch wenn ein Training bei nassen Bedingungen sicher einen super Lerneffekt ergäbe, waren doch alle froh, dass wir den Tag bei schönstem Frühsommerwetter verbringen durften.
Um 08:00 Uhr trafen sich die lernwilligen 21 Biker im Kreuz Allmendingen zum Kaffee. Die Gruppe bestand zur Hälfte aus Edelweisser:innen und zur anderen Hälfte aus Dritten. Etliche von denen waren auch in früheren Jahren bereits dabei und man kannte sich. Schade, können sich jeweils nicht mehr Clubmitglieder dazu überwinden, teilzunehmen. Ein super Training mit Verpflegung kriegt man zu diesem Preis nirgends.


Von 08:30 bis 11:45 Uhr wurde fleissig geübt: Technik, Blickrichtung, Spurgass- und Achterfahren sowie Bremsungen. Gerade bei den Vollbremsungen haben sich etliche überwunden aus höheren und hohen Tempi (bis Tempo ³ 100 km/h) voll abzubremsen. Eine wertvolle Erfahrung, die Angst durch gesunden Respekt ersetzt. Dazwischen erschien die gute Fee Heidi Bertschi mit dem Znüni, bestehend aus Kaffee, Sandwiches, Biberli etc. Ganz herzlichen Dank für diesen Einsatz!

 

Das Mittagessen gab's im Restaurant Kreuz Allmendingen. Verwirrung stiftete am Morgen eine Kellnerin, die Zettel verteilte und darum bat, das Menu für den Mittag auszusuchen. Auch wenn Verschiedene die Gelegenheit wahrgenommen hatten, so bekamen am Schluss alle, neben dem sehr guten Salat, das vorbestellte Teller Spaghetti. Geschmeckt hat's trotzdem.
Der Nachmittag stand hauptsächlich im Zeichen von Kurvenanfahren, Blickrichtung, Herausbeschleunigen etc. Auch dies wieder Übungen, die Sicherheit beim Fahren im Alltag generieren.

 

Das Feedback von allen Teilnehmenden war positiv und jeder/jede nahm etwas für sich mit in die neue Motorradsaison. Ein spezieller Danke gilt unseren beiden Instruktoren Bruno und Stefan. Die habe das super gemacht, konstruktiv Kritik geübt und viele gute Tips gegeben.

 

Um ca. 16:00 Uhr war Schluss und die Teilnehmenden gingen mit einem guten Gefühl nach Hause.
Ein grossartiger Tag ging bei bester Stimmung und ohne nennenswerte Zwischenfälle zu Ende. Merci allen, die dabei waren und gerne aufein Wiedersehen im nächsten Jahr!


Im Namen des Vorstandes
Hansruedi Burkhard, Präsi

 

Diverese Föteli

Föteli von Hansruedi


Hauptversammlung, 13. März 2026

Am Freitag, 13. März 2026 fand die 16. Hauptversammlung des Vereins Edelweiss Riders & Friends im Restaurant Rathaus Thun statt. 40 Mitglieder haben an der HV teilgenommen und im Anschluss haben wir alle zusammen ein feines Nachtessen und gute Gespräche geniessen und führen können.

 

Diverese Föteli